Stimmen aus dem Campus

Was sich verändert, wenn jemand dranbleibt.

Menschen aus dem Campus haben mir dieselben Fragen beantwortet. Ihre Antworten stehen hier so, wie sie sie geschrieben haben.

Ich habe nichts weggelassen, auch nicht die Stellen, an denen es ungewohnt war. Wer überlegt, ob der Campus zu ihm passt, soll beides lesen können.

Johannes

„Es ist nicht einfach nur ein Lamentierclub. Man kommt auf den Punkt.“

Johannes

„Hier wird nicht einfach nur zugehört, sondern es wird von einer höheren Warte aus klar benannt und gespiegelt.“

„Du schaust drauf und sagst es einem, für mich unabdingbar zum Weiterkommen.“

„Ich verdamme mich weniger, wenn etwas nicht so gelingt.“

Und auf die Frage, was sich in seinem Alltag verändert hat, erzählt Johannes vom Radfahren:

„Vorher war die Devise, so schnell wie möglich durch die Landschaft. Jetzt kann ich das Langsamfahren richtig genießen.“

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Elke erzählt es selbst.

Sie beschreibt, wie es vorher war und was heute anders ist.

Erste Frage

Wie war es vorher?

Marion

Ich formuliere es mal um: in eine Zeit vor Meli und eine Zeit nach Meli.

Vorher war ich viel im Kopf unterwegs, habe oft im Gedankenkarussell festgehangen. Ich habe zwar auch viele hilfreiche Sachen angefangen und auch gewechselt, was ich grundsätzlich gut finde, ist halt auch Ent-Wicklung. Aber ich habe MICH noch nicht so ganz dabei spüren können. Und nach anfänglichen Erfolgen stellten sich dann irgendwann wieder die alten Herausforderungen ein, ohne dass ich gefühlt selbstständig handlungsfähiger wurde.

Dann gab es das erste Einzelgespräch mit Meli, und die Tage danach waren für mich wie ein tiefes Ankommen bei mir selbst. Ich habe mich einfach mit mir wohlgefühlt. Kleiner Spoiler vorweg: Ist leider noch nicht so geblieben.

Aber der ISP hat mich so überzeugt, dass ich mir gewünscht habe, dass dieses Werkzeug unbedingt in die Welt gebracht gehört. So ist es geschehen, und ich bin froh, dass ich von Anfang an dabei bin.

Elke

Vor dem Campus war ich oft dabei, Dinge zu stark erzwingen zu wollen, und dadurch häufig im Kampf.

Außerdem wollte ich in meinem Umfeld oft zu sehr Harmonie: Anpassung und Verantwortung für andere statt für mich selbst.

Rosemarie

Ich wollte es allen recht machen und ja nicht auffallen. Ich fühlte mich für alles und jeden verantwortlich.

Ich habe MEINE Bedürfnisse nicht mehr beachtet: noch mehr geben, noch mehr leisten, noch mehr arbeiten, und alles so, dass es für die Anderen passt.

Meine Glaubenssätze: „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin es nicht wert.“

Zweite Frage

Was hat sich verändert?

Marion

Durch die regelmäßigen Termine gibt es eine Kontinuität, die für mich sehr hilfreich ist. Ich habe mich mit der Teilnahme entschieden, an mir zu wirken, mich auf die Gruppe und den Prozess einzulassen. Dadurch lerne ich mich immer besser kennen. Ich kann meine Rollen, Masken, Facetten und Anteile liebevoll anschauen und sie Schritt für Schritt integrieren.

Das ist nicht immer einfach und nicht so schnell möglich, wie ich es gerne hätte. Aber ich habe das Gefühl, dass es ein vollständiger Prozess ist und ich nach und nach in eine echte Selbstverantwortung komme.

Durch die regelmäßigen wöchentlichen Termine werden die Abläufe so oft geübt und wiederholt, dass die Gedanken an die beste Freundin, an das gemeinsame Herz, das in all meinen Anteilen schlägt, und an die liebevolle Umarmung für meine innere Sicherheit und Geborgenheit schon wie von selbst aufploppen, wenn im Alltag mal wieder etwas triggert.

Elke

Zwischenzeitlich bin ich sehr entspannt unterwegs und konzentriere mich mehr auf mich und meine Bedürfnisse.

So versuche ich zum Beispiel bei Familienfeierlichkeiten nicht mehr auf alles zu achten, was andere brauchen, sondern lasse die anderen so sein, wie sie gerade sind. Ich vertraue mehr darauf, dass es gut wird, ohne ständig zu agieren.

Rosemarie

Ich habe gelernt,

  • die Rollen, die ich bediene zu erkennen
  • liebevoll und bestimmt Grenzen zu setzen
  • Ursachen von Verhaltensmustern zu erkennen, Emotionen zu durchfühlen und dadurch zu lösen
  • liebevoller, achtsamer und verständnisvoller mit MIR zu sein

Dadurch begegne ich auch den Mitmenschen anders und die spüren meine Verbundenheit. Ich nehme meine verschiedenen Rollen bewusst wahr und lasse mich ganz darauf ein. Den anderen annehmen, so wie er oder sie gerade ist. Hin spüren, was er oder sie gerade braucht. Ich muss nicht immer eine Lösung anbieten. Oft reicht ein „Ich verstehe dich“.

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Lisa erzählt es selbst.

Sie erzählt, was ihr die wöchentliche Wiederholung bringt und für wen sie den Campus hält.

Dritte Frage

Was ist schwer daran?

Marion

Es ist eine sehr intensive Zeit der gemeinsamen Entwicklung. Und siehe Spoiler: Es ist für mich in vielen Situationen immer noch ungewohnt. Früher hätte ich gesagt: schwer.

Da geht es nicht nur um den eigenen Prozess, sondern natürlich auch um die Prozesse bei allen anderen. Vieles ist gerade dadurch nochmal doppelt und dreifach hilfreich und unterstützend und bringt große Freude bei mir, besonders die Erfolge und Ent-Wicklungen zu sehen. Manches triggert mich aber auch noch zusätzlich und will dann halt auch beguckt werden. Das kann schon auch belasten, wenngleich ich am Ende des Tages schon verstehe: Es kann sich ja nur zeigen, was da ist.

Aber genau da setzt wieder die Gruppe an, an die ich mich auch einzeln jederzeit wenden kann.

Elke

Der ISP Campus hat seine eigenen Dynamiken, man kann nicht immer vorhersehen, was kommt. Das macht es spannend, ist aber gelegentlich auch herausfordernd.

Durch die regelmäßige Arbeit in der Gruppe jedoch gut zu bewältigen.

Rosemarie

Das theoretische Wissen in spontanen Alltagssituationen anzuwenden.

Vierte Frage

Was tragen die Gruppe und die Begleitung?

Marion

Du stehst jedem von uns jederzeit zur Verfügung. Und das sind keine leeren Worte, sondern wiederholt ernst gemeinte Angebote. Nicht zu verwechseln mit einem Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, sondern genau richtig: Anfragen, Anrufe und Mails werden immer zeitnah und vor allem liebevoll beantwortet. Danke dafür.

Und die Gruppe hilft mir dabei, mich mit meinen Pro-blemen nicht alleine zu fühlen, mich an der Ent-Wicklung aller mitfreuen zu können und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch außerhalb der Gruppentermine zu haben. Danke auch euch.

Elke

Durch das gute Vertrauen in der Gruppe kann man sich gegenseitig unterstützen und helfen. Das ist aus meiner Sicht sehr gewinnbringend. Außerdem macht es sehr viel Freude, die einzelnen Entwicklungsschritte bei allen zu sehen.

An deiner Begleitung, liebe Meli, schätze ich die klaren Strukturen und dein immer wertschätzendes Feedback.

Rosemarie

Die regelmäßigen wöchentlichen Treffen.

Auch wenn ich oft dachte, dass sich in der vergangenen Woche nichts Besonderes ereignet hatte, wurde mir in der Gruppe dann doch einiges bewusst. Man reflektiert automatisch jede Woche.

Man lernt auch aus Situationen der anderen Teilnehmer und man hat jede Woche die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Ja Meli, du verstehst es, jedes Thema auf den Punkt zu bringen und Schicht für Schicht zu lösen.

Fünfte Frage

Was kannst du heute selbst?

Marion

Wenn es jetzt herausfordernd wird, kann ich oft schon selbst, ganz alleine, MICH interessiert, neutral und neugierig ansehen und vor allem liebevoll annehmen. Für mich ein riesengroßer Gewinn. Ich kann selbst etwas tun.

Auch wenn es noch nicht immer der ganze Prozess ist, so ist es doch ein wesentlicher Baustein für mich, dass ich mich in schwierigen Situationen schon mal selbst liebevoll halten kann. In leichteren Situationen gelingt dann auch schon der ganze Prozess.

Elke

Ich kann heute viel besser bei mir bleiben, habe eine durchgehend hohe und gute Energie. Ich bin viel gelassener, entspannter und freudvoller.

Ich kann jetzt jeden Tag genießen und mich daran erfreuen.

Rosemarie

Dass sich Blockaden, Muster, Ängste durch Hineinfühlen und sich selbst liebevoll annehmen, egal in welcher Rolle man gerade feststeckt, einfach auflösen.

Ich bin mir jedenfalls selber wieder viel nähergekommen. Dadurch ergibt sich der Weg zur Zeit wie von selbst, ohne müssen, ohne Kampf, sondern mit Leichtigkeit, Liebe und Freude.

Sechste Frage

Was würdest du jemandem sagen, der überlegt?

Marion

Möchtest du zu dir finden, dich verstehen und lieben können, und möchtest du einen Weg kennenlernen, der dir hilft, dies alleine umzusetzen, dann schau dir den ISP an und guck, was er mit dir macht. Dann entscheide selbst.

Elke

Wenn du dich in deinem Ganzen wahrnehmen, erkennen und tief in deinem Inneren ankommen willst, dann bist du hier richtig. Es ist manchmal herausfordernd, aber es macht auch richtig Spaß und am Ende einfach glücklich.

Rosemarie

Ich wusste, dass mich bestimmte Glaubenssätze an meinem Weiterschreiten hindern. Ich war neugierig, was passieren wird, wenn ich für einige Monate dran bleibe in Begleitung in der Gruppe.

Wenn jemand Interesse hat, sein Bewusstsein zu erweitern und ernsthaft bereit ist, hinzuschauen, dann kann ich dieses Programm definitiv empfehlen.

Und wenn du überlegst

Der Campus ist nichts, wozu man überredet werden sollte. Lies in Ruhe, was hier steht, und spüre nach, ob dich etwas davon berührt.

Wenn du wissen möchtest, ob er zu dir passt, lass uns reden. Wir schauen gemeinsam, ob es stimmig ist. Auch ein Nein ist eine gute Antwort.

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Melanie Armbruster Mentoring info@blockade-ade.de Veröffentlicht mit dem Einverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer